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Percheron |
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| Herkunft Der Percheron soll weit entfernter Herkunft sein und hat auf alle Fälle einen hohen Anteil an Orientalen-Erbmassen, der sich bereits im 8. Jhdt. bemerkbar machte. Weitere Einkreuzungen, vermutlich mit spanischen Warmblutpferden sollen den Percheron dann weiterentwickelt haben. Seither kam es mehrmals zu Einkreuzungen von Araber-Hengsten und es heißt, daß der Percheron durch die jahrhundertelange, harte Arbeit und das Klima zu einem robusten, starken Araber wurde. Es entwickelten sich dann mehrere Percheron-Typen, vom leichtesten bis zum schweren Zugpferd, das es bis heute gibt. Exterieur Aufgrund seiner Vorahnen gelten beim Percheron nun folgende Rassemerkmale: die Größe beträgt durchschnittlich 1,66 m (1,55 bis 1,72), durchschnittliches Gewicht 900 kg, Farbe: Grauer oder Rappe. Elastischer, leichter Bewegungsablauf. Schmaler Kopf, breite rechteckige Stirn, schmale, längere Ohren, großes, aufmerksames Auge, geradliniger, flacher Nasenrücken, weite, stark geöffnete Nüstern, Ganaschenfreiheit; Kamm Lang, üppiger Mähne; Hals schlank, zum Kopf hin verjüngend, ausgeprägter Widerrist, schräge Schulter, breite, tiefe Brust, hervorspringendes Brustbein; gerader, kurzer Rücken; gerade, kurze Lendenpartien, ovale und runde Rippung, große Gurtentiefe, volle Flanken, lange, jedoch nicht herausstechende Hüfte, gerade und leicht gespaltene Kruppe, Schweif hoch angesetzt in der verlängerten Lendenpartie. Fundament klar und trocken, gut gewinkelt, Vorarm gut ausgeprägt und kräftig, breite gut bemuskelte Behosung, stark herabgezogen; breite Knie, rechteckig in der Schulterlinie; breite, gut gewölbte Sprunggelenke, breite, flache, kurze Röhren, starke, jedoch nicht herausstechende Köten, klare und starke Fesseln, nicht zu weit zwischen Fessel und Huf, hohe Hufe, starker Fersenschub. Zuchtgebiet Die Gutpferde Perche liegt zwischen Mortagne (Department Orne) und la Ferté-Bernard (Department Sarthe) in der südlichen Normandie, wo Orne, Eure, Eure-et-Loir, Loir-et-Cher und Sarthe zusammentreffen. Inmitten dieser Gegend ist das Huisne-Tal mit dem Flüßchen, an dem sich die Hauptstadt des Percheron, Nogent-le-Rotrou (Eure-et-Loir) befindet. Dieser Landstrich ist von Tälern mit saftigen Wiesen durchzogen, das gemäßigte Klima und das Heideland haben zur Stärke und Robustheit des Knochenbaus beim Percheron beigetragen. Die Zucht der Percheron-Pferde findet nicht nur im Tätigkeitsbereich der Gestüte Pin, Angers und Blois statt, sondern in vielen Gegenden Frankreichs, sowie im Ausland: Großbritanien, Deutschland, USA, Kanada, Japan, usw., wo der Percheron noch weitverbreitet ist. Es gibt bereits etwa ein Dutzend Staaten, in denen Zuchtbücher für die Percheron Rasse geöffnet wurden. Einsatzmöglichkeiten Der Percheron bleibt weiterhin ein hervorragendes, schweres Kaltblut-Zugpferd mit hoher Leistungskraft, auch wenn sein Zuchtziel eine Zeitlang die Fleischproduktion war, da er eine ideale äußere Erscheinung und eine hohe Schlachtkörper-Ausbeute aufweist. Der Percheron bleibt mit seiner repräsentativen Erscheinung bestens als Wagen - und Zugpferd geeignet. In Frankreich und im Ausland (Japan, USA) erzielt der in Leistungsbewerben (Ban- Ei, trait-tracty, pulling, usw.) exzellente Resultate. Dabei ist der Percheron weiterhin sehr gut für Landwirtschaft, Werbegespanne (besonders Brauereien) und den Freizeitbereich geeignet. |
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