zurück zur StartseiteDiverse Kaltblutrassen
Kob-Normandie

Herkunft
Den Kob gab es immer schon in der Normandie. Der Kob ist ein typisches Zweinutzungspferd zum Einsatz als Wagenpferd auf Jahrmärkten auch auch für leichtere Feldarbeit. Der Kob stammt vom normannischen Kutschpferd ab. Sein Abstammungsnachweis trug lange das Prädikat "Halbblut". Es gab zwei Typen: - leichterer Kob-Typ mit mehr Warmblut-Anteil, längerem Schweif, niedriger, tiefer Brust, breiten Hüften. Die Reitpferde übernahmen diesen Typ;
- den schwereren Kop-Typ für die Feldarbeit, nämlich der heutige Kob, der nun zu den Zugpferderassen zählt.

Exterieur
Der Kob ist ein mittelgroßes bis großes Kaltblut: 1,60 bis 1,79 m mit einem Gewicht zwischen 550 und 800 kg. Farbe: meistens Brauner, oder Rotfuchs, seltener Falbe oder Grauer. Der Kopf und äußere Erscheinung allgemein erinnert an ein größeres Reitpferd aus der Normandie. Der Kob hat einen Körper im Rechteckformat mit harmonischem Gebäude, niedrig, kompakt, gut gegliedert, harmonisch und gut proportioniert. Durch seinen Halbblut-Einschlag unterscheidet sich der Kob deutlich von den anderen Kaltblut-Zugpferden.

Zuchtgebiet
Das Kob-Zuchtgebiet liegt im Tätigkeitsbereich des Gestütes Saint-Lô (Basse-Normandie), im Departement La Manche.

Einsatzmöglichkeiten
Der Kob ist auf Grund seiner Abstammung von Warmblutpferden eine beliebte Fleischrasse mit leichterem Schlachtkörper, jedoch sehr feinschmeckendem Fleisch.
Dazu eignet sich der Kob mit seinem Charakter, energischen Temperament und exzellentem Bewegungsablauf auch ideal für Gespanne und erfreut sich somit großer Beliebtheit als Zugpferd im landwirtschaftlichen Bereich, für den Fremdenverkehr und Gespanne im Freizeitbereich.