Die Geschichtliche Entwicklung des Norikers
Die wichtigsten Etappen der Entwicklung:
Mit dem Vordringen der römischen Heerscharen über die Alpen wurde das Legionspferd der Römer in den Provinzen Norikum, Rätien und Pannonien angesiedelt und fand hier eine neue Zuchtstätte. Die Besiedler der Bergtäler vermehrten die vorhandenen Pferdebestände, und so wurden die römischen Legionspferde zum Mitbegründer der norischen Pferderasse.
1897/1898 Gründung der Pferdezuchtvereine.
Die Hebung und Förderung der Pinzgauer Pferdezucht im allgemeinen, namentlich aber die Hebung und Förderung der Reinzucht des Pinzgauer Norikers.
(Auszüge aus dem Buch "Die Noriker" von Ing. Sepp Grießner)
Um die Wende des Mittelalters wurden der Zucht dieser Pferderasse durch den Einfluss der Erzbistums Salzburg neue Impulse gegeben.
1574 wurde von Erzbischo Jakob von Kuen der erste Landbeschäler in den Pinzgau geschickt, und zwar nach Stuhlfelden.
Einen besonderen Markstein für die Norikerzucht Salzburg setzte wohl erst Erzbischof Graf Thun (1687 - 1709) mit folgender 1688 erlassener Anordnung:
1. Die inländischen Stuten dürfen nicht mehr durch aus dem Ausland stammende Beschäler belegt werden.
2. Nur die Hofbeschäler dürfen zum Belegen verwendet werden.
3. Vom Staat dürfen nur Fohlen angekauft werden, die von Hofbeschälern stammen.
Mit dieser Anordnung wurde die Landeszucht begründet und die Reinzucht zum herrschenden Prinzip erhoben.