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Auxois |
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| Herkunft Der Auxois ist dem Ardenner-Typ sehr ähnlich und entstand aus Kreuzungen eines Burgunder-Landgestüts mit Ardenner bzw. insbesonders Trait du Nord-Hengsten, sowie auch mit Percheron- und Boulonnais-Pferden im 19. Jhdt. Seit Anfang unseres Jahrhunderts dienen nur mehr der schwere Ardenner und der Nord-Ardenner zu Einkreuzungen. Exterieur Der Auxois ist größer als der Ardenner: seine Widerristhöhe beträgt zwischen 1,60 m und 1,68 m. Farbe: Brauner, oder rotgrauer Schimmel, u.U. Falbe bzw. Rotfuchs. Kurzer Kopf, breite Stirn, kleine, bewegliche Ohren. Kurzer, gut bemuskelter Kamm, gut aufgesetzt. Der Körper wirkt massig, mit ausgeprägtem Widerrist, breiter Brust; Rücken und Lendenpartie breit und kurz, lange Hinterhand, stark bemuskelte Kruppe; Schweif ist tief angesetzt. Schräge Schulter, Vorhand und Vorarm gut bemuskelt mit breitem Knie und kräftigen Sprunggelenken auf kurzen, klaren Röhren. Das Fundament ist robust, mit wenig Behang. Trotz des massigen Gebäudes raumgreifender, elastischer Schritt. Der Auxois hat ein ruhiges Temperament, ist gutmütig, unempfindlich und ausdauernd. Zuchtgebiet Das Hauptzuchtgebiet der Rasse liegt im Burgund in der Gegend Auxois und umfaßt den gesamten südwestlichen Teil der Côte-d´Or, aber auch Teile der Departements Yonne und Saône-et-Loire. Die Landschaft im Auxois hat mit ihren sanften fruchtbaren Tälern und saftigen Weiden, die sich ideal zur Mastzucht eignen, die Auxois Rasse weiterentwickelt und ergab ein größeres, großrahmigeres Pferd. Einsatzmöglichkeiten Seit jeher war der Auxois in der Landwirtschaft sehr beliebt; trotz des rückläufigen Bestandes wird er weiterhin als Schlachtpferd mit hohem Schlachtkörpergewicht und geringem Knochenanteil eingesetzt und zeichnet sich aufgrund seiner Stärke durch gute Zugleistung aus. |
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